Gregor Hübner
Grammy Nominated Composer & Violinist
Contemporary Classical and Jazz
“Grande Prize” Gewinner des New World Composers Competition
der New Yorker Philharmoniker 2017

Der preisgekrönte und für einen Grammy nominierte Komponist und Violinist Gregor Huebner hat seine Karriere damit verbracht, die Zwischenräume zwischen musikalischen Welten zu erkunden. Mühelos bewegt er sich zwischen zeitgenössischer klassischer Musik, Jazz, Improvisation und Weltmusik und hat dabei eine unverwechselbare musikalische Stimme entwickelt, die zutiefst persönlich, abenteuerlustig und offen für unerwartete Verbindungen ist.
Geboren in Stuttgart, Deutschland, lebt und arbeitet Huebner zwischen New York und München. Beide Städte haben seine künstlerische Identität maßgeblich geprägt: Die europäische klassische Tradition seiner Kindheit und die Offenheit, Energie und Vielfalt New Yorks sind zu wesentlichen Elementen seiner musikalischen Sprache geworden.
Als Violinist und Komponist ist Huebner mit einer außergewöhnlichen Bandbreite an Musikern und Ensembles aufgetreten und hat mit ihnen zusammengearbeitet. Er ist Mitglied des Sirius Quartet, des NY- NRG Quartet, des Nagai/Huebner/Takeishi Trio, El Violin Latino, Berta Epple und des Munich Composers Collective. Seine Auftritte führten ihn zu internationalen Festivals wie dem Montreux Jazz Festival, dem Kork Jazz Festival in Irland, dem Tbilisi Jazz Festival und dem Bell Atlantic Festival in New York.
Ein besonders wichtiger Teil von Huebners künstlerischem Weg war seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Pianisten Richie Beirach und dem Bassisten George Mraz. Gemeinsam schufen sie drei von der Kritik gefeierte Alben, darunter Round About Federico Mompou, das für einen Latin Grammy nominiert wurde. Diese Zusammenarbeit spiegelt Huebners anhaltendes Interesse daran wider, unterschiedliche musikalische Traditionen miteinander ins Gespräch zu bringen und zu entdecken, was zwischen ihnen entstehen kann.
Seine Arbeit als Komponist wurde international gewürdigt. 2017 erhielt Huebner den Grand Prize beim New World Composers Competition der New York Philharmonic. 2026 wurde ihm von Chamber Music America ein New Jazz Grant verliehen.
Huebner erhielt Aufträge von Institutionen wie der Internationalen Bachakademie Stuttgart, dem Stadttheater Fürth, der Landesakademie Ochsenhausen, dem Grand Théâtre de Luxembourg, der WDR Big Band und Tribeka New Music sowie vielen anderen. Seine Kompositionen wurden von Ensembles wie dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Nova Philharmonic Orchestra und dem Stuttgarter Kammerorchester uraufgeführt.
Im Zentrum von Huebners Arbeit steht die Faszination für Verbindungen: zwischen Komposition und Improvisation, klassischer Musik und Jazz, geschriebener Tradition und spontanem Ausdruck sowie unterschiedlichen Kulturen und Generationen. Anstatt Genres als Grenzen zu betrachten, sieht er sie als Ausgangspunkte für Erkundungen. Seine Musik entsteht oft aus diesem Dialog und bringt Struktur mit Freiheit sowie Präzision mit dem Unerwarteten ins Gleichgewicht.
Auch sein Spiel hat gleichermaßen Anerkennung erfahren. Bei der Besprechung einer Aufnahme mit Huebner, Richie Beirach und dem Saxophonisten Charlie Mariano beschrieb The Irish Times Huebner als jemanden, der “in the kind of mood to blow anyone away” sei, und lobte die Musik für ihre emotionale Komplexität und Schönheit. The New York City Jazz Record bezeichnete seine Musik als “challenging and vivid” und hob die nahtlose Verbindung von Elementen der Kammermusik mit Avantgarde-Jazz hervor.
Neben seiner internationalen Karriere als Interpret und Komponist widmet sich Huebner der Ausbildung und Förderung der nächsten Generation von Musikern. Derzeit ist er Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Theater München.
Ob auf der Bühne, beim Komponieren für ein Sinfonieorchester, beim Improvisieren mit einem Jazzensemble oder bei der Arbeit mit jungen Komponisten – Gregor Huebner folgt weiterhin demselben Instinkt, der seine Karriere von Anfang an geleitet hat: neugierig zu bleiben, Grenzen zu überschreiten und der Musik zu ermöglichen, Verbindungen zu schaffen, wo zuvor keine möglich schienen.
