Gregor Hübner

Grammy Nominated Composer & Violinist
Contemporary Classical and Jazz

“Grande Prize” Gewinner des New World Composers Competition
der New Yorker Philharmoniker 2017

photographed in New York, September 2014Gregor Hübner ist ein preisgekrönter Komponist und Violinist vom Publikum und der Kritik gefeiert für seine visionäre Arbeit in der Verbindung verschiedener Genres. Seine Musik wurde von New York City Jazz Record als Herausforderung und klar, nahtlos bei der Verbindung von Kammermusik Elementen und Avantgarde Jazz bezeichnet. All About Jazz bezeichnet ihn als Virtuoso mit breit gefächerter Erfahrung in großen und kleinen klassischen Ensembles. Sein Alubum „El Violin Latino“, ein Album das die Rolle der Violine in der traditionellen Lateinamerikanischen Musik erforscht, wurde vom Wall Street Journal wie folgt beschrieben: “by turns sexy and sly, impassioned and dreamy, his collection of well-known tunes, unexpected arrangements and original compositions brings together far-flung members of the fiddle diaspora.”

Hübners einzigartige musikalische Stimme als Komponist integriert Improvisation, experimentelle Notation, traditionellen Kontrapunkt, Strukturen aus der Popularmusik, post-tonale und innovative Aufführungspraktiken innerhalb von formalen kompositorischen Rahmen. Neueste Auftragskompositionen waren “Clockwork Interrupted,” ein Orchesterwerk uraufgeführt vom Stuttgarter Radio Symphonie Orchester und der SWR Big Band im Juli 2014; “Six Songs of Innocence,” ein lyrischer Zyklus von Gedichten von William Blake uraufgeführt vom Sirius Quartet und dem Collegium Iuvenum Stuttgart Knabenchor im Juni 2014; ein Violin- und Klavierkonzert uraufgeführt vom WDR 2016 und “Ich rufe zu Gott” für Chor und Violine Solo uraufgeführt und aufgenommen von Ida Bieler und dem Orpheus Vokalensemble in 2016.

Unter anderem komponierte Hübner im Auftrag der Internationalen Bach Akademie in Stuttgart, dem Stadttheater Fürth, der Landesakademie Ochsenhausen, dem Gand Theatre de Luxemburg und dem Tribeka New Music Festival in New York. Seine Kompositionen wurden von bekannten Ensembles wie Pittsburgh Symphony Orchestra, the Nova Philharmonic Orchestra und dem Stuttgarter Kammerorchester gespielt und uraufgeführt.

Hübner ist schon über 10 Jahre ein ständiges Mitglied des Sirius Quartet, ein anerkanntes modernes Streichensemble gepriesen von der New York Times für seine Vielseitigkeit und seinem Flair durch lebendige Improvisationen. Das Sirius Quartet hat einige von Hübners wichtigsten Kompositionen wie New York Suite für Streichquartett, Cuban Impressions für Streichquartett und Streichorchester sowie Colors of the East für Streichquintett und Akkordeon uraufgeführt und aufgenommen. Während seiner Zeit als composer in residence an der Landesakademie Ochsenhausen entwickelte Hübner zusammen mit Sirius 2010 Racing Mind: New Music for Strings, eine CD-Aufnahme mit Hübners Kompositionen für Streichorchester. Das Sirius Quartet ist solistisch eingesetzt bei verschiedenen Stücken beteiligt. Unter dem Namen Sirius Quartet sind 3 CD-Alben mit Hübners Kompositionen entstanden: 1997’s In Between (Cimp Records), 2015’s Colors of the East(Autentico Music/Naxos 2015) und ihre neueste CD Paths become Lines (Autentico Music/Naxos 2016).

Mit Hübner war das Ensemble auf internationalen Festivals und Konzerthäusern wie das Beijing Music Festival, Stuttgart Jazz Fest, Bern Musikhochschule, das Andy Warhol Museum in Pittsburg, Merkin Concert Hall, Chelsea Music Festival, Detroit Art Institute und mehrere Konzerte beim Taichung Jazz Fest, Taiwans größtem Jazz-Event. Als sehr gefragter Musiker hat Hübner in vielen großen Konzerthallen und Festivals weltweit gespielt unter anderem in der Carnegie Hall, dem Apollo Theater, Berliner Philharmonie, Hollywood Bowl, Montreux Jazz Festival, Frauenkirche in Dresden, JVC Jazz und Gewandhaus Leipzig.  Er hat aufgenommen und gespielt mit einigen der meist respektierten Namen im Jazz und Pop wie Smokey Robinson, Diane Reeves, Billy Hart, Randy Becker, Joe Zawinul und John Patitucci. Durch die Zusammenarbeit mit Richie Beirach und George Mraz sind drei von der Kritik hoch gepriesene Alben entstanden, mit eingeschlossen das Latin Grammy-nominierte Round About Federico Mompou. The Guardian schreibt, “the excellent violinist Huebner take[s] off in muscular manner… the playing itself is beautiful,” während The Irish Times, über eine Aufnahme von Huebner, Beirach and saxophonist Charlie Mariano, schreibt, “violinist Gregor Huebner… is in the kind of mood to blow anyone away… emotionally complex… lovely.”

Als erfahrener Lehrer hat Hübner Workshops und Meisterkurse sowohl am Instrument als auch in der Komposition und Improvisation an hoch geschätzten Institutionen wie der Manhattan School of Music, HDK Berlin, Kölner Musikhochschule, Lübeck Musikhochschule, Klagenfurt Musikforum, Kaufman Music Center und Face the Music, gegeben. Im Moment hält er eine Gastprofessur an der Hochschule für Musik und Theater in München. 2009 erschien seine Violin-Schule für Streicher Improvisation, Exercises, Etudes and Concert Pieces, bei Advanced Music Publishing/Schott. Hübner studierte am Wiener Konservatorium, der Hochschule für Musik in Stuttgart und der Manhattan School of Music, wo der den Masterabschluss machte und den President’s Award erhielt. Hübner wurde in Stuttgart/Deutschland geboren und lebt seit 23 Jahren in Harlem in New York City.